wm@messingschlager.com schrieb:
> [...]
>
> Ja ich wäre auch dafür dies ohne smarthost zu machen. Allerdings habe ich gehört,
> dass einige mailserver emails, die von einem mailserver mit dynamischer IP kommen,
> ablehnen. Nur deswegen wollte ich den Umweg über den smarthost machen.
>
> Weiß da einer mehr, ob es wirklich so ist, dass manche Mailserver email von
> einem mailserver mit dynamischer IP ablehnen?
Ja, gibt es. Normalerweise betreibt man keinen Mailserver hinter einer dynamischen IP. Das sind meistens normale Desktop-Rechner und damit auch oft Spamschleudern.
Das viel größere Problem bei einem Mailserver mit dynamischer IP sehe ich darin, dass nach einem Wechsel der IP, der DNS Eintrag noch eine Weile auf die alte IP zeigt. Alle Mails würden in der Zeit an einen anderen Rechner gehen. Sowas ist meiner Ansicht nach für geschäftliche Mails untragbar.
> [...]
> >
> > Ja, da ist beschrieben wie du es einrichtest. Aber wenn man auf der Seite
> > bei denen schaut (z.B. hier http://www.dyndns.com/services/pricing/) dann
> > wollen die dafür 20$ im Jahr. Nur der einfache DNS Eintrag ist bei denen
> > kostenlos für alles andere wollen die Geld haben.
> >
>
> Danke für den Hinweis, dass ein MailHop service eine jährliche Gebühr kosten würde.
>
> Unabhängig davon wäre auch es aus einem reinem Interesse heraus interessant wie man
> einen mailserver auf Debian in unserer Firmenumgebung aufbauen würde.
> Folgende Randbedingungen würde ich vorgeben:
>
> 1.) smarthost ist von domainFACTORY (dieser existiert schon in der jetzigen
> Windows Lösung). Über diesen smarthost kann ich auch mittels
> echo "Test email" | mailx -s "mail mittels mailx" <email adresse>
> eine email versenden
>
> 2.) Externe emails werden an domainFACTORY gesendet, und dann mit der jetzigen
> Windows Lösung abgeholt.
Das klingt soweit sinnvoll.
> Die jetzige Windows Lösung hat ein Lizenslimit, das auf 50 User beschränkt ist.
> Dieses Limit ist erreicht.
> Nun gibt es mehrere Möglichkeiten
> - Lizens nachrüsten
> - neue Windows Lösung
> - neue Lösung unter Linux
>
> Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich das Versenden über einen smarthost
> von domainFACTORY unter Linux hinbekomme.
> Aber wie schaut es mit dem Verteilen an die einzelnen User aus um emails zu empfangen.
> Ich vermute einmal, dass man mit fetchmail die ganzen emails zum Linux Mailserver bekommt.
>
> Jeder Mailclient kann sich dann die emails vom Linus Mailserver abholen.
>
> Wie kann man das konfigurieren?
> Gibt es dafür geeignete Doku?
> Welche Komponenten werden beim Empfangen von emails in welcher Reihenfolge
> - unbedingt
> - optional
> gebraucht?
Also fürs Versenden brauchst du einen Mail-Transfer-Agent (MTA, z.B. postfix, exim, etc.), der nimmt die Mails von den Clientrechnern entgegen und leitet diese weiter an den smarthost oder an andere lokale Benutzer.
Zum Empfangen brauchst du fetchmail. Der holt die Mails ab (über POP3, IMAP, etc.) und gibt sie an den lokalen MTA weiter. Der MTA ist dann für die eigentliche lokale Zustellung zuständig.
Als letztes brauchst du dann noch einen Dienst, vom die Benutzer die Mails abrufen können. Das könnte ein POP3 oder IMAP Server sein. Hierfür würde ich dovecot[1] empfehlen, der kann beides und ist eigentlich sehr einfach einzurichten. Alternativen wären noch courier, cyrus , etc. möglich.
Klaus
[1] http://www.dovecot.org
Received on Thu Feb 25 19:26:03 2010