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Re: *BSD Erfahrung
Christian Sahm wrote:
> Hi Sascha,
...hallo zurück! :)
> auch wenn das L in LUG für Linux steht, denke ich dass es kaum
> jemanden stören wird, trotzdem unixoide
> Themen anzugehen, die nur mit Linux verwandt sind. Wir haben in der
> LUG ein paar Jungs, die schon aus beruflichen Gründen mit den echten
> Unices vertraut sind (HP UX, AIX, Solaris...) und auch privat so ziemlich
> alles laufen haben/hatten was irgendwie an Unix erinnert.
> Persönlich kann ich mit folgendem aufwarten, was bei mir mal lief/läuft:
> Solaris 8 und 9 für x86, FreeBSD 4.x und 5.x, OpenBSD 3.x, Darwin (aka
> Mac OS X, basiert auf 4.4BSD, s.a.
> http://www.apple.com/opensource/)
...das Mac OS X seit 10.x.x (?) auch mit einem BSD Kern aufwartet,
wusste ich; MacOS wäre auch mal so ein
System, an dem ich gerne mal herumspielen würde; aber für die Apple
HArdware fehlt mir dazu das nötige Kleingeld.
Egal...
> Gut, Unterschiede gibt es schon, teils auch heftige (such z.B. mal
> eine "Partition" unter BSD ;-). Aber generell
> fallen einem dabei eher die Parallelen auf. Was bei ähnlichen
> OS-Konstrukten (mit Ausnahme von
> Gerätedateien, Kerneltechnologien und Hardwarebenutzung) und bei meist
> identischen Werkzeugen
> (z.B. GNU) auch nicht schwer fällt.
... bei BSD Systemen gibt es keine Partitionen, aha. Das wäre
wahrscheinlich schon mein erster Stolperstein gewesen...
(die ganze Fragerei kommt auch daher, dass ich mich mit FreeBSD mal
auseinander setzen möchte...)
Wenn ich das richtig verstanden habe gibt es auch Unterschiede bei:
- Gerätedatein - quasi alles unter /dev/ ... wie Maus, Keyboard usw... ?!
- Kerneltechnologien - Ist ja klar das da kein Linux Kernel aufwartet... :)
- Hardwarebenutzung - Ich denke, die Hardware die ich für die Kiste
benutze ist "Allerwelts Hardware" ... sowas
wie Sound, Drucker oder USB gibts da nicht... :)
- GNU - Die GNU Werkzeuge gibts also auf *BSD?! Sowas wie den GCC oder
wie... (sorry wegen der dummen Fragerei)!
> Wenn Du dir OpenBSD mal genauer anschaust (was ja durchaus zu
> empfehlen ist), wird Dir auffallen,
> dass OpenBSD deshalb so sicher ist, weil man die Sicherheit per
> default der Nutzbarkeit vorzieht. Wenn
> Du ein Adamantix (derber, supersicherer Abkömmling von Debian)
> installierst und alle Dienste/Server
> ausmachst, ist das genauso sicher (wenn nicht sicherer) wie OpenBSD.
> Die Werkzeuge die in OpenBSD
> Verwendung finden (gegen BufferOverflows z.B.) sind schon in anderen
> Varianten portiert und funktionieren
> super unter Linux. So gut, dass ich mich schonmal selbst aus Adamantix
> ausgeschlossen hab... ;-)
... dann ist OpenBSD einfach "benutzerunfreundlich" um auf
Sicherheitsaspekte verstärkt zu achten...?!
Das können dann nur "erfahrene" Leute Bedienen?!
Von NetBSD war noch gar nicht die Rede... Das ist doch das OS das quasi
auf jedem Taschenrechenr läuft?!
Warum lässt sich ausgerechnet NetBSD auf so viele Systeme portieren? ...
(Irgendwie muss ich noch VIEL lernen)
> Aber egal was auf nem Server läuft (ok, außer Redmonder Müll), ob
> jetzt Linux, *BSD oder ein "echtes UNIX",
> es ist nur so sicher, wie der Admin gut ist und es sicher macht.
...verstehe.
> Gruß
> Christian
~ Sascha
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: Die 06 Apr 2004 - 15:36:26 CEST
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