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Subversion

Um endlich mal die Sourcen meiner Websites verwalten zu können - mal arbeite ich auf meinem Laptop, mal auf meinem Arbeitsplatzsystem - habe ich beschlossen, dass ein Versionskontrollsystem her muss.
Da Subversion immer wieder Nachfolger von CVS (Concurrent Version System) [1] genannt wird werde ich auch genau dieses installieren und einrichten. Gute Dienste leistete hier die vorhanden Dokumentation des Projektes unter [2].

Installation

Wie von Debian gewohnt geht die Installation leicht von der Hand. Mit einem:

apt-get install subversion subversion-tools rapidsvn esvn

installiere ich mir die Pakete, die ich augenscheinlich mit subversion in Verbindung bringe.
Die Paketabhängigkeiten löst Debian GNU/Linux eigenständig auf.
Nachfolgend die Kurzbeschreibungen der Pakete:

subversion: Advanced version control system
subversion-tools: Assorted tools related to Subversion
rapidsvn: A GUI client for subversion
esvn:  A Qt frontend for the Subversion revision system

Als nächstes habe ich mir ein Verzeichnis in meinem Dateisystem angelegt, unter dem ich meine Sourcen verwaltet wissen will. Die Bezeichnug innerhalb von Versionskontrollsystemen für diesen Ort lautet "Repository".
Mit

mkdir /data/svn		# Verzeichnis, dass die Sourcen aufnehmen soll 
svnadmin create /data/svn

legt man das SVN Rootverzeichnis an. Um Zugriff auf das Verzeichnis zu erhalten müssen noch ein Paar Anpassungen an Rechten vorgenommen werden:

groupadd svn	# Anlegen einer Gruppe für SVN
useradd -g svn svn # Anlegen eines Benutzers svn, der der Gruppe svn angehört
usermod -G svn user1 # Aufnehmen des Benutzers user1 in die Gruppe svn - wird für den lokalen Zugriff benötigt!
chown -R svn.svn /data/svn
chmod -R 2770 /data/svn

Einen initialen Import der Sourcen in svn erreicht man nach einem Wechsel in das Verzeichnis, dass importiert werden soll, per Kommandozeile über:

svn import . file://localhost/data/svn/lug/trunk -m 'Initialer Import'

lug steht in diesem Fall für den Projektnamen
-m ermöglicht es, einen Komemntar mitzugeben.
Wofür Kommentare - beim einchecken benötigt man diese noch nicht unbedingt, wenn mann aber später eine Entwicklung nachvollziehen will erleichtern diese die Arbeit ungemein - oder auch für den Fall, dass mehrere Entwickler an einem Projekt arbeiten!

Die Bezeichnung 'trunk' steht für den Hauptast des Projektes. Das Verzeichnis 'branches' steht für evtl Entwicklungszweige, das Verzeichnis 'tags' dient der Speicherung von Entwicklungsständen.

Über die weiteren Zugriffsmöglichkeiten wie z. B. svn-Protokoll versuche ich demnächst zu berichten.

Quellen:
[1] http://www.cvshome.org
[2] http://svnbook.red-bean.com/svnbook/book.html

Stefan Deller

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